Tragbares Projekt
mit klarem Ziel

Mit den vorgesehenen Sanierungs- und Umbaumassnahmen der Schulanlage Schönau zur Oberstufenschule tätigt Steffisburg eine bedeutende Investition in die Bildung und in die Zukunft der Gemeinde. 

Eine Machbarkeitsstudie von 2024 rechnet mit Gesamtkosten von rund 35 Millionen Franken, inklusive Nebenkosten und Mehrwertsteuer; in der aktuell frühen Planungsphase liegt die geschätzte Kostengenauigkeit bei +/- 30 Prozent. Finanziell steht die Gemeinde auf soliden Beinen: Sie ist aktuell schuldenfrei.

Der Gemeinderat beurteilt das Projekt «Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Oberstufe Schönau» als tragbar und setzt alles daran, die Kosten im Griff zu behalten – ohne unnötigen Luxus, aber mit dem klaren Ziel, eine funktionale und zeitgemässe Schule zu realisieren.

Fragen und Antworten

Die geplanten Sanierungs- und Umbaumassnahmen der Schulanlage Schönau zu einer Oberstufenschule stellt für die Gemeinde Steffisburg eine wichtige, aber auch grosse Investition in die Zukunft dar. Die Kostenschätzungen aus der Machbarkeitsstudie 2024 prognostizieren eine Gesamtinvestition von rund 35 Millionen Franken inklusive Nebenkosten und Mehrwertsteuer. Nicht enthalten sind in diesem Betrag die Kosten für allfällige Provisorien, Bauherrenleistungen, Verfahrenskosten und mögliche Massnahmen an der Turnhalle. In der heute noch frühen Phase der Planung geht man von einer Kostengenauigkeit von +/- 30 Prozent aus. 

Im Finanzplan 2025–2029 sind für das Projekt «Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Oberstufe Schönau» 28,5 Millionen Franken reserviert und im Jahr 2030 zusätzliche 12 Millionen Franken. Je nach Projektentwicklung können sich die Zahlen aus dem Finanzplan jährlich verändern oder zeitlich verschieben.

Nach gründlicher Prüfung und der Ausarbeitung des Finanzplans 2025-2029 hält der Gemeinderat das Projekt für finanziell tragbar. Der Finanzplan sieht keine Steuererhöhung vor, die geplanten Investitionen erhöhen jedoch allenfalls die Verschuldung der Gemeinde.

Steffisburg steht heute finanziell gut da und ist schuldenfrei. Es stehen aber mehrere grosse und teure Schulprojekte an, die die finanzielle Situation der Gemeinde beeinflussen werden.

Solche Vergleiche sind generell schwierig anzustellen, insbesondere in diesem Stadium, noch vor dem Studienauftrag – aber auch generell, weil die eine Schulanlage vielleicht komplett erneuert wird und eine andere womöglich aus dem Bestand heraus saniert wird. Der Gemeinderat von Steffisburg ist bestrebt, die Kosten im massvollen Rahmen zu halten und kein Luxusobjekt zu bauen. Er hat bewusst eine externe, mit Schulhaus-Projekten erfahrene Bauherrenbegleitung mandatiert, weil die Gemeinde kaum Erfahrung mit Schulbau-Projekten dieser Grössenordnung hat.

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Auf dem Schönau-Areal sind keine Desinvestitionen von bisherigen Bauten möglich. Die Gemeinde Steffisburg verkauft überdies kein Land, um die Entwicklung des Schönau-Areals zu finanzieren. Der Gemeinderat verfolgt derzeit grundsätzlich die Strategie, dass sie – wenn überhaupt - Land ausschliesslich im Baurecht abgibt und nicht verkauft.

Ja, die Bevölkerung wird zum gegebenen Zeitpunkt an der Urne abstimmen: über das Projekt und den Kredit, sobald Klarheit betreffend den Folgekosten herrscht.